Weblog von Edda

Europa-Parlamentarier entdecken den Eurovision Song Contest – How Low Will They Go?

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Am 08.10.2014 hatte Eurovisionssieger Conchita Wurst seinen Auftritt im Europa-Parlament. Zynisch betrachtet begrüße ich diesen Auftritt, denn er stellt eine Aufwertung meines Hobbys ESC dar, für das ich bislang nur belächelt werde. Vor allem von Politikern. Jetzt muss ich über die Politiker lachen. Denn die Grundlage ihrer Selbstbeweihräucherung und ihrer einseitigen Parteinahme sind ungeprüfte Abstimmungsergebnisse einer Unterhaltungsshow. Wenn man uns schon mit Märchenstunden behelligt, stelle ich folgende Forderung:

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Verkommt der Eurovision Song Contest zum Universal Song Contest?

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Norwegischen, schwedischen und rumänischen Berichten zufolge drohen einige Label, den nächsten Eurovision Song Contest 2015 zu boykottieren. Weiterlesen »

Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen - What was right - and what was wrong?

Inszenierten NDR und Medien die Band ELAIZA in Deutschland noch als erfolgreiche Überraschungssieger, gaben sie bei dem von Buchmachern vorhergesagten schlechten Ergebnis im internationalen Wettbewerb auffallend schnell klein bei. Dieser Mangel an Kampfgeist wirkte dubios. Weiterlesen »

Eurovision Song Contest 2014 - Teo aus Weissrussland mit "Cheesecake"

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Letztes Jahr war Countertenor Cezar aus Rumänien mein Favorit, dieses Jahr hat sich Teo aus Weissrussland mit seinem Lied Cheesecake zu meinem Favoriten gemausert. Zum einen sind beide in ihrer Vielseitigkeit und Technik die jeweils Jahrgangsbesten, zum anderen haben beide beim ESC große Hindernisse zu überwinden, wodurch sie für mich interessanter werden als die vielen stromlinienförmigen Stars. Weiterlesen »

Eurovision Song Contest 2014 – Die Niederlande mit The Common Linnets

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Nach dem relativ guten Abschneiden in Malmö mit Anouk setzte man in den Niederlanden für 2014 auf das gleiche Konzept. Der neue Sender AVROTROS nominierte wieder bereits populäre Interpreten, und auch sie bekamen freie Hand bei der Wahl ihres Beitrags und ihrer Promotion. Als am 25.11.2013 Ilse de Lange und Waylon (Willem Bijkerk) mit ihrem Projekt "The Common Linnets" als ESC-Teilnehmer bekannt gegeben wurden, sah ich die Niederländer schon gewinnen. Beide machen seit ca. 10 Jahren erfolgreich Musik. Weiterlesen »

Eurovision Song Contest 2014 - Maria Yaremchuk für die Ukraine

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Das Zusammenfallen von internationalen Großereignissen in Politik und dem Eurovision Song Contest ist seit der ukrainischen Ausrichtung in 2004 einerseits und deren Orangenen Revolution andererseits nicht mehr ungewöhnlich. Es war abzuwarten, ob sich ESC und politische Unruhen dieses Jahr in die Quere kommen. Aber - mir ist darüber nichts bekannt geworden. Weiterlesen »

Eurovision Song Contest 2014 – Österreich und Polen vulgär

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Die ESC-Beiträge werden überall von staatsnahen Rundfunkhäusern ausgewählt, entweder intern oder mittels Vorentscheidung. Bereits am 10.09.2013 hat der ORF Conchita Wurst alias Tom Neuwirth für den ESC nominiert. Seitdem warb er mehr visuell als akustisch für sich, und zwar als Bartträger in Frauenkleidern - und irritiert mich mit aufdringlichem Zurschaustellen seiner sexuellen Vorzüge. Ok, aber ist das nach zahlreichen Christopher Street Days, nach Westerwelle und Wowereit und gefühlten 10.000 Schwulen beim ESC noch nötig? Weiterlesen »

Eurovision Song Contest 2014 - Die deutsche Band Elaiza und Dilara Kazimova aus Aserbaidschan im Vergleich

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Dass mir die aserbaidschanische Herangehensweise an das Thema Eurovision Song Contest bislang besser gefällt als die deutsche, führe ich darauf zurück, dass in Aserbaidschan eine Frau die Oberhoheit über dieses Thema hat, und zwar ist dies Mehriban Aliyev, die Gattin des Präsidenten Illham Aliyev. Sie setzt bei ihrem Verständnis von Erfolg offensichtlich andere Schwerpunkte, die vor allem auch durch ein modernes Frauenbild zum Ausdruck gebracht werden. Weiterlesen »

Eurovision Song Contest 2014 - Von Pathos zu Bathos

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Während man in der Popmusik für gewöhnlich unsaubere Intonationen toleriert oder sogar als individuellen Ausdruck wahrnimmt, scheint man im europäischen Ausland wieder verstärkt Wert auf die Reinheit des Gesanges zu legen. Die Ergebnisse sind für mich allerdings ein Balance-Akt zwischen Faszination und Lachnummer.

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Georgien gewinnt den Eurovision Song Contest 2014 – We are going Shin

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Um mein Vergnügen an solchen Vorhersagen nachvollziehen zu können, muss man sich meinen ironischen Text zum absurden Eurovisionsbusiness vom letzten Jahr durchlesen. Am Ende heißt es: „Georgien wird für uns zu einem musik- und soziokulturellen Entwicklungsland. Dass dies nicht ganz richtig ist, beweist mir schon ein Konzertbesuch von The Shin. Weiterlesen »

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