Gemeinfreie Notenblätter für Advents- und Weihnachtslieder [4. Update]

Adventskranz

Dritte Auflage verfügbar!

Es gibt jetzt auf www.singen-im-advent.de eine dritte Auflage des Advents- und Weihnachtsliederbuches mit vielen neuen Liedern. Es kann kostenlos heruntergeladen und auch in gedruckter Form bestellt werden!

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[4. Update:] Es gibt jetzt auf www.singen-im-advent.de eine dritte Auflage des Buches mit vielen neuen Liedern. Das Buch kann jetzt auch in gedruckter Form bestellt werden!

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[3. Update:] Es gibt hier eine zweite Auflage des Buches.Alle Lieder wurden überarbeitet und ein paar neue hinzugefügt.]
Vor gut 14 Tagen wurde an dieser Stelle das Projekt "Creative Commons-lizenzierte Notenblätter für Advents- und Weihnachtslieder" gestartet. Ziel war es, ein gutes Dutzend gemeinfreie Lieder für die Advents- und Weihnachtszeit neu zu setzen, damit sie kostenfrei und legal von jedem kopiert werden dürfen - ohne dass jede Kopie über die GEMA bezahlt werden muss. Dieses Ziel wurde mit 26 Notensätzen mehr als erreicht.

[Update: In Version 0.3 des Liedbuchs wurden die Creative Commons-Linzenzhinweise entfernt und die Qualität der Grafiken im Ausdruck verbessert.]

Download

Das Liedbuch ist in vier Versionen verfügbar:
Als PDF (8,0 MB)
Als OpenOffice-Textdokument (5,3 MB)
Als zip-File (49kB) mit den LilyPond-Daten
Als zip-File (4,1MB) mit den als PNG gerenderten Notenblättern.

Alleine neun Helfer haben Noten explizit für das Projekt gesetzt - und sich dafür teilweise sogar erst in LilyPond eingearbeitet. Fast alle verzichteten sogar auf die ausgelobte Aufwandsentschädigung von 10€. Neben für Kinder geeigneten Klassikern wurde auch kirchliches Liedgut und sogar ein österreichisches und zwei englische Stücke neu gesetzt.

Notenblätter wie bei Cantarion.org oder dem Choral Wiki dagegen meist englische Texte und sind somit für den Gebrauch in Vorschulen und Kindergärten nur bedingt geeignet - und können nicht geändert werden, da sie nicht in einem bearbeitbaren Format vorliegen.

[Update: Zahlreiche Verbesserungen am Notenbild sowie Rechtschreibfehler wurden korrigiert. Vier neue Lieder wurden ebenfalls eingepflegt.]

[2. Update: In den Kommentaren hat rtc darauf hingewiesen, dass Notensätze gemeinfreier Werke nicht urheberrechtlich schützbar sind, solange keine Veränderungen vorgenommen wurden. Wir haben dies durch einen Anruf bei der VG Musikedition auch nochmal explizit bestätigen lassen. Dennoch ist es nicht ohne weiteres möglich, Kopien entsprechender Sätze zu erstellen, da das ein Verstoss gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb darstellen kann. Explizit sind hier sogar Lehrer und Chorleiter genannt. Selbst Aufführungen mit Kopien von Noten können strafbar sein. Nicht als Verstoss gegen das Urheberrecht, sondern als unlauterer Wettbewerb, da hier mit der Arbeit anderer Geld verdient wird. Diese Argumentation ist zwar durchaus umstritten und nie gerichtlich bestätigt wurden, aber darauf muss man es ja nicht ankommen lassen.

Insofern war unsere Aktion trotzdem gerechtfertigt, denn die Setzer der Noten haben auch das kommerzielle Nutzen explizit erlaubt. Die CC-Hinweise in dem Liedbuch sind also nichtig, sofern keine Bearbeitungen an den Noten bzw. den Texten von den entsprechenden Setzern vorgenommen wurden. Wir werden das nochmal explizit klären und eine Version 0.3 des Liedbuchs veröffentlichen.]

Lieder

  1. Adeste fidelis - Herbei o ihr Gläubigen
  2. Alle Jahre wieder
  3. Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen
  4. Der Heiland ist geboren
  5. Es ist ein Ros entsprungen
  6. Es ist ein Ros entsprungen (einstimmig)
  7. Es kommt ein Schiff geladen
  8. Es wird schon glei dumpa
  9. Fröhliche Weihnacht überall
  10. Ihr Kinderlein kommet
  11. Jingle Bells
  12. Joseph, lieber Joseph mein
  13. Kling, Glöckchen, klingelingeling
  14. Lasst uns froh und munter sein
  15. Leise rieselt der Schnee
  16. Macht hoch die Tür
  17. Morgen kommt der Weihnachtsmann
  18. Oh du fröhliche
  19. Oh Tannenbaum
  20. Schneeflöckchen
  21. Stille Nacht, heilige Nacht
  22. Still, still, still
  23. Süßer die Glocken nie klingen
  24. Tochter Zion, freue dich
  25. Vom Himmel hoch, da komm ich her
  26. We Wish You A Merry Christmas

    Seit Version 0.2 enhalten:
  27. Morgen, Kinder, wird’s was geben
  28. Kommet, ihr Hirten
  29. Ich lag und schlief, da träumte mir
  30. Der Christbaum ist der schönste Baum

Einige Liedtexte und Melodien wurden im Laufe des letzten Jahrhunderts verändert. Diese überarbeiteten Versionen sind abermals bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers geschützt und konnten darum nicht aufgenommen werden. Dies sollte aber der Freude am Singen keinen Abbruch tun.

Die Helfer sind, nach Vornamen sortiert:
Beate Paland, Bernd Krüger, Christian Schramm, David Herrmann, Ingo van Lil, Martin Thoma, Peter Crighton, Richard Zillmann und Sebastian Werk. Sehr viele Notensätze konnten bei Sebastian Nerz frisch gestartetem Projekt www.kinder-wollen-singen.de bezogen werden. Dort werden ebenfalls Noten für Kinderlieder in einem bearbeitbaren Format unter einer freien Lizenz angeboten. Neben Sebastian haben dort auch Christine Hurlebaus und Aksel Alpay gesetzt.

Versionshistorie

0.5 In "Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen" fehlte ein Wort im Text ("ihr")
In "Süßer die Glocken nie klingen" "'s ist'" wieder auf eine Note zusammengefast.

0.6 Vorwort ein wenig umformuliert, Typo gefixt. Text von "Herbei o ihr Gläub'gen" richtig gesetzt.

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Kommentare (156)

Ich frage mich ernsthaft, warum Weihnachtsaktionen tatsächlich überhaupt mit GEMA-pflichtigen Songs abgehalten werden. Ja gut es gibt noch gute Schlager von Sinatra, Nat King Cole et al. Aber sonst ist es doch gerade schön die alten Volkslieder wiedermal auszugraben. Ergo, die Musikpiraten sorgen auch für den Erhalt von geliebten Traditionen die in vielen Ländern (Liedtexte und Melodien eines Liedes sind ja nicht selten international)geträllert werden.

Macht vielleicht nichts, aber das erste Lied heißt auf Latein "adeste fidelEs". Plural, nicht Genitiv ;)
Im Fließtext ist es dann auch richtig, nur die Überschrift und im Inhaltsverzeichnis ist es falsch.

Aber wirklich eine super Aktion, die Ihr da gemacht habt. Vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben.

Ok, ab jetzt sammel ich die Fehler bis zur Version 1. :P

Der Satz des Titels "Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen" tut weh. Seit wann ist dieses Lied denn synkopisch? Es müssen 3 Achtel Auftakt sein, nicht 2! Sucht einfach mal nach "am weihnachtsbaume" in der Bildersuche von Tante Google, da findet ihr sofort die richtige Version... Im Übrigen finde ich das ganze Projekt in der aktuellen Diskussion aber sehr gelungen... Vielen Dank!

Ich hab das noch nie auf Deutsch gehört, aber heißt es wirklich "Las-SET uns an-be-TEN" oder ist da was verrutscht?

Kommt mir zumindest bekannt vor. :)

Nein, ich kenne es im Deutschen nur mit sinnvoller Betonung. ;-) Will heißen, das »boren« nicht eine Silbe ist und das »ren« in Takt 12 somit auf das e gehört. Dafür gehört dann in Takt 18 der Bindebogen aufgetrennt.

Lilypond ist übrigens eine schöne Wahl. So muss digitaler Notensatz aussehen wenn überhaupt.

[...] Creative Commons-lizenzierte Notenblätter für Advents- und Weihnachtslieder Kategorie: Dies & das | Stichworte: advent, download, weihnachten   [...]

Auch wenn es mich nicht direkt betrifft, möchte ich allen, die die Aktion ermöglicht haben und sich die Zeit genommen haben, dafür danken! Es ist schön, dass die um sich greifende Gier nach Geld noch nicht jeden Verstand vernebelt hat.

Mag nicht noch ein Chor die gesungene Fassung gemeinfrei ins Netz stellen? :-)

Dieses Heftchen steht moralisch nicht besser da als die Forderungen der GEMA! Es ist Copyfraud bzw. Urheberrechtsberühmung (http://de.wikipedia.org/wiki/Copyfraud)! Warum? Weil in dem Heftchen Urheberrechte an gemeinfreien Liedern bzw. am Satz beansprucht werden. Solche Urheberrechte existieren jedoch nicht. Noten- oder Textsatz als solcher hat noch nie einem Urheberrecht unterlegen. Notensetzen ist eine rein handwerkliche Arbeitsleistung, die keine urheberrechtlichen Beschränkungen begründet. Und dass die Lieder selbst gemeinfrei sind, war überhaupt Voraussetzung für das ganze.

Im Heftchen sollte klargestellt werden, dass es gemeinfrei ist. Es sollte außerdem ein Hinweis hinzugefügt werden, dass auf alle Urheberrechte verzichtet wird (für den Fall, dass doch irgendetwas damit befleckt ist wie z.B. die Einleitung oder das Titelbild oder falls urheberrechtsfähige Änderungen durchgeführt wurden). Man kann diejenigen, die die Satz-Arbeit erledigt haben, dankend erwähnen. Ein gesetzliches Recht auf Nennung haben die Setzer mangels Urheberrecht jedoch nicht.

Dass die Lieder als solche gemeinfrei sind, steht doch sogar auf dem Deckblatt. Bzgl der Nicht-Schützbarkeit von Noten empfehle ich einen Blick in das Urheberrechtsgesetz, Stichwort "graphische Werke der Musik".

musikpirat, dass gerade Du derartigen GEMA-Unsinn unhinterfragt wiedergibst, ist schon schlimm genug. Du musst es nicht auch noch im Brustton der Überzeugung tun. Ich kenne das Urheberrechtsgesetz und habe schon viele Blicke hineingeworfen. Du solltest Dich erst einmal an Deine eigenen Maßstäbe halten und das auch tun. Denn ein graphisches Werk der Musik gibt es dort nirgendwo. §2 UrhG beinhaltet eine erschöpfende Aufzählung der Werke, die diesem Gesetz unterliegen. Graphische Werke der Musik sind nicht darunter. Dort steht nur etwas von "2. Werke der Musik".

Ich kann nur mutmaßen, wie zu einer solchen Behauptung kommen konntest. Beziehst Du Dich möglicherweise auf § 53 Abs. 4 Punkt (a) UrhG, wo von "graphische[n] Aufzeichnungen von Werken der Musik" die Rede ist? (Aber nicht "graphische[n] Werke der Musik"!) Dort geht es rein um eine Schrankenregelung, nämlich das Recht auf Privatkopie. Es wird dort kein neues, eigenständiges Urheberrecht auf Notensatz geschaffen. Der Absatz dort bezieht sich nur auf Notenblätter von Werken der Musik, die noch nicht gemeinfrei sind, und daher in jeder Aufzeichnungsform dem Urheberrecht unterliegen, sei es graphisch, elektronisch, auf Tonträger oder sonstwie.

Ich kann dort keine Einschränkung erkennen, dass diese Regelung nicht für Notensätze gemeinfreier Werke erkennt. Falls ich dennoch falsch liege, dann tun das viele andere auch und ich befinde mich in guter Gesellschaft.

Aber du hast insofern Recht, dass diese Regelung vollkommen absurd ist. Nur ändert das nichts an ihr.

Noten- und Textsatz sind nunmal keine schöpferischen Prozesse, sondern wirklich nur rein handwerkliche Dienstleistungen! Das ist keineswegs abwertend gemeint. Dank haben sicherlich alle Beteiligten verdient. Der Hinweis auf Creative Commons und die explizite namentliche Kennzeichnung erwecken aber zumindest den Eindruck einer Schutzrechtsberühmung. Gemeinfreies Liedgut unterliegt allerdings eben gerade KEINER Lizenz, auch nicht einer, die sich um Gemeinfreiheit bemüht. Schutzrechte auf reine Satzarbeit gibt es nicht. Daher ist der Hinweis irreführend. Lies bitte den angegebenen Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Copyfraud Unter "Urheberrecht" wird gleich im ersten Absatz ein vergleichbarer Fall angeführt... Frohe Weihnachten! :)

In dem Fall sollte es doch ein leichtes sein, die GEMA zu verklagen, oder?

Keineswegs, Du bist ja durch die GEMA nicht geschädigt worden. In der Wikipedia geht es um Forderungen nach dem Wettbewerbsrecht. Wenn Du selbst keine gemeinfreien Noten vertreibst, kannste Du daher auf dieser Rechtsgrundlage nicht vor Gericht ziehen. Zudem kann die Forderung der GEMA durchaus berechtigt sein, da viele Lieder in der heute gesungenen Version sich musikalisch und im Text unterscheiden, entsprechend die Notenblätter diese Änderungen enthalten und ggfs. noch um zusätzliche Instrumente ergänzt wurden. Diese Überarbeitungen unterliegen wieder dem Urheberrecht. Bei eurem Büchlein habt ihr aber bewusst die alten, gemeinfreien Fassungen genommen (hoffe ich zumindest, sonst könnte es nämlich Ärger mit dem Rechteinahber der neuen Fassungen geben).

Ich frage mal ein paar Experten, was die zu dem Thema meinen. Ich würde es sehr begrüssen, wenn du Recht haben würdest.

Warum einen "Experten" fragen? Die Sache liegt doch auf der Hand. Sogar die VG Musikedition verlinkt unter http://www.vg-musikedition.de/fotokopieren_rechtslage.php (ganz unten) einen Artikel zur Rechtslage, der besagt: "Das Vervielfältigen, also auch das Kopieren von Noten, ist verboten! Damit sind all diejenigen Werke gemeint, deren Urheber ... noch leben oder noch keine 70 Jahre tot sind." (meine Hervorhebung).

Nachtrag: Wie man in dem oben genannten Artikel lesen kann, allerdings sonst nirgends auf der Seite, und was zumindest etwas Aufklärung hinsichtlich der Position der GEMA bzw. VG Musikedition bringt, beruft man sich bei neu gesetzten Noten von gemeinfreien Werken auf ein Leistungsschutzrecht, das sich dafür angeblich aus dem UWG herleiten lässt: "Auch bei Werken, auf denen kein, wie auch immer begründeter Urheberrechtsschutz mehr liegt, kann das Vervielfältigen von Noten, jedenfalls zu einem anderen als dem rein privaten Gebrauch ..., verboten sein. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb gibt hier die entsprechende Rechtsgrundlage. Wenn nämlich das Kopieren ... in kommerzieller Absicht geschieht, ... kann dieses Handeln als Verstoß gegen die §§ 3 und 4 UWG angesehen werden. Immerhin bedient sich der Raubkopierer ja eines fremden Arbeitsergebnisses zwecks Förderung des eigenen Erwerbs. ... Allerdings gilt das Gesagte nur bei ansonsten gemeinfreien Noten, deren Stich nicht länger als 50 Jahre zurückliegt."

Nicht zitiert, aber gemeint ist damit das BGH-Urteil vom 6. Februar 1986 ("Notenstich"). Allerdings hat entgegen allgemeiner verwertungsgesellschaftlicher Irrannahme der BGH "keineswegs eine wettbewerbliche Schutzfrist von 50 Jahren bestimmt oder bestätigt" (http://www.saengergemeinschaft-germersheim.de/pfaelzer-saenger/ps_2006/C... S. 88). Er hat höchstens die -- wohl falschen -- Ausführungen der Vorinstanz nicht weiter beanstandet. Eine derartige Frist wäre im Streitfall unstreitig bereits verstrichen gewesen, so dass der BGH gar nicht erst über ihre Existenz diskutieren musste. Dennoch wird das Urteil immer wieder irreführend angeführt für die Behauptung, gemeinfreie Musik sei doch nicht gemeinfrei.

Ich habe es so verstanden, dass die GEMA gerade auf Kopien von gesetzten Noten eine Abgabe verlangt. Wenn das nicht rechtens wäre, könnte man sie sicherlich verklagen.

Zivilrechtlich verklagen kann man nur, wenn man einen Schaden erlitten hat.

Wenn die GEMA in ihren Erläuterungen den Eindruck erwecken sollte, es seien Abgaben für Werke / Tätigkeiten zu zahlen, obwohl diese nicht dem Urheberrecht unterliegen und eine Anspruch nicht besteht, dann kann man eine Strafanzeige wegen versuchten Betruges in Erwägung ziehen. Denn dann steht der Verdacht im Raum die GEMA wolle sich Zahlungen erschleichen.
Weiterhin ist das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb in Erwägung zu ziehen, das ja auch dem Schutz des Verbrauchers dienen soll, aber die Folgen eines Fehltritts sind hier gering.

musikpirat, ich wiederhole ungern und ich kann nur protestieren, dass Du an Deiner offensichtlich inkompetenten Sichtweise weiterhin festhälst, obwohl ich dargelegt habe, dass sie falsch ist! § 53 Abs. 4 Punkt (a) UrhG erschafft kein neues, eigenständiges Urheberrecht für so etwas wie "graphische Werke der Musik". Derartige Werke kennt das Urheberrecht nicht und der Begriff taucht im gesamten Gesetz kein einziges mal auf; er ist eine Erfindung von Dir. Der § 53 ist eine *Urheberrechtsschranke*. Zur Verdeutlichung: Er steht in Abschnitt 6 des UrhG, das betitelt ist: "Schranken des Urheberrechts". Sie gilt für graphische Aufzeichnungen von Werken der Musik und erlaubt für diese ausnahmsweise die Vervielfältigung durch Abschreiben und manchmal auch durch Kopieren, selbst wenn die Musik noch dem Urheberrecht unterliegt. Das Werk, die Musik, ist hier also das, was dem Urheberrecht unterliegt. Verbote sind in § 15 ff UrhG zu finden und beziehen sich auf alle Werksverkörperungen (irgendwie muss die Musik ja verkörpert werden, weil es etwas abstraktes ist). § 53 beinhaltet keine Verbote, sondern Ausnahmen von den in § 15 ff aufgestellten Verboten, solange die Musik in Form einer graphischen Aufzeichnung vorliegt.

Lies Dir doch bitte mal den § 53 Abs. (4) durch! Die gleichen Aussagen, die dort über graphische Aufzeichnungen von Werken der Musik gemacht werden, werden auch über die Komplettkopie von Büchern gemacht. Wenn man Deine naive Interpretation daher anwenden würde, dann würde das bedeuten, dass Bücher niemals komplett kopiert werden dürfen, auch wenn sie längst gemeinfrei sind. Eine vollkommen absurde Position!

Wenn das Urheberrecht für die Musik abgelaufen ist, gibt es natürlicherweise kein Verbot im Sinne der § 15 ff mehr und entsprechend sind auch die Schrankenregelungen aus § 53 irrelevant. § 53 ist das Recht auf Privatkopie! Wie kann man nur hingegen und das zu einem Exklusivrecht an gemeinfreien Noten pervertieren? Es ist bezeichnend, wie Piraten wie Du immer gegen das Urheberrecht wettern, dann aber, wenn sie selbst einmal ein bisschen selbst arbeiten mussten und ein paar alte Noten eingegeben haben, gleich mit absurdesten Rechtskonstruktionen eigene Rechte daran erfinden. Wie wäre es mal mit etwas mehr Integrität? Die Maßstäbe, die man von anderen verlangt, sollte man zu allererst einmal selbst leben.

Also: Graphische Aufzeichnungen als solche unterliegen überhaupt nicht dem Urheberrecht. Das Urheberrecht ist für sie nur solange relevant, wie die dargestellte Musik noch dem Urheberrecht unterliegt. Ich hoffe, Du siehst das jetzt ein und änderst das Liedbüchlein wie oben vorgeschlagen.

Ich korrigere: das "graphische Werk der Musik" hast nicht Du, sondern die GEMA bzw. VG Musikedition erfunden; der Begriff taucht nämlich dort ursprünglich auf: http://www.gema.de/kindergarten bzw. http://www.vg-musikedition.de/home.php?nID=128

Also ohne die Vorlagen zu kennen wäre ich vorsichtig mit Aussagen über die Schöpfungshöhe der vorliegenden Bearbeitungen. Wenn es sich hier um eine bloße Wiedergabe der Vorlage handelt, stimme ich zu, daß dies nach deutschem Recht keinen Leistungsschutz begründet und damit auch keine Lizenzierung irgendwelcher Art. Entsprechendes gilt für Neuausgaben von gemeinfreien Büchern (was auch ein Grund dafür ist, daß solche i.d.R. mit Fußnoten und Kommentaren gespickt sind). Ansonsten möchte ich mich von dem Minenfeld der Diskussion über die nötige Schöpfungshöhe lieber fernhalten.
Außerdem möchte ich zu bedenken geben, daß erstens eine explizite Lizenzierung der lizenzierungsfähigen Anteile an der Liedersammlung auch bei einer Änderung des Urheberrechts in den nächsten 70 Jahren bestehen bleibt, und zweitens das Urheberrecht anderer Länder eine solche Klarstellung erforderlich machen könnte. Auch wenn ich natürlich die völlige Freigabe aller eventuell entstandenen Rechte begrüßen würde.

Genau aus diesem Grund schrieb ich oben: "Es sollte außerdem ein Hinweis hinzugefügt werden, dass auf alle Urheberrechte verzichtet wird (für den Fall, dass doch irgendetwas damit befleckt ist wie z.B. die Einleitung oder das Titelbild oder falls urheberrechtsfähige Änderungen durchgeführt wurden)."

Die rein rechtliche Möglichkeit, durch Bearbeitungen irgendwie ein Urheberrecht zu erzeugen, oder sagen wir zumindest mal die Gefahr, dass man es zwar nicht darauf angelegt hat, dass aber sozusagen als Unfall welche entstanden sind, begründet keineswegs ein moralisches Recht, diese auch zu beanspruchen, egal ob mit Creative-Commons-Lizenzen oder sonst irgendwie. Creative-Commons-Lizensierung kann in vielen Fällen sinnvoll und nicht zu beanstanden sein, aber das heißt nicht, dass man an alles eine solche Lizenz dranpappen muss oder soll, wo man es nur theoretisch dranpappen kann. Auch die Free Software Foundation empfiehlt z.B. für bestimmte Fälle, etwas als Public Domain freizugeben (und bewusst nicht mit Copyleft o.ä.). Ich halte das hier klar für einen solchen Fall. Man soll der Nutzung bereits gemeinfreien Kulturguts nicht mit künstlich neuerzeugten Urheberrechten irgendwelche Steine in den Weg legen.

Ein Satz genügt, um das zu erreichen: "Sollten etwaige Urheberrechte durch diese Fassung neu entstanden sein, so wird darauf verzichtet." Das kann durchaus auch ein Richter verstehen und korrekt umsetzen, ohne sich seitenweise darüber den Kopf zu zerbrechen, dass ja auf den urheberpersönlichkeitsrechtlichen Teil des Urheberrechts gar nicht verzichtet werden kann.

Also ich kann ich wieder nur mit meinem laienhaften Rechtswissen kommen: Auf seine Rechte als Urheber kann man in Deutschland nicht verzichten. Aus dem Grund haben wir auch die Angabe "gemeinfrei gesetzt" mit der CC0-Lizenz ergänzt.

Ich hatte diesbezüglich geschrieben: "Das kann durchaus auch ein Richter verstehen und korrekt umsetzen, ohne sich seitenweise darüber den Kopf zu zerbrechen, dass ja auf den urheberpersönlichkeitsrechtlichen Teil des Urheberrechts gar nicht verzichtet werden kann." Solche theoretischen Feinheiten sind praktisch irrelevant. Man kann ohne Probleme von einem Verzicht auf das Urheberrecht (und sonstige Rechte) sprechen. Der Wille des potentiellen Rechteinhabers kommt dadurch hinreichend zum Ausdruck. Warum sich von Juristen eine unverständliche, haarspalterische Sprache aufzwingen lassen, wenn man es auch einfach und klar sagen kann?

Sehr guter Beitrag, sehe ich genau so!

Da muss man aber Anwalt sein :-(

Ich hab so verstanden, das man es kopieren darf und soll. Ohne wenn und aber.

Aber was solls, bei uns an den Schulen wurde das Adventssingen eh untersagt um auf die Gefühle der religiösen Minderheiten Rücksicht zu nehmen. Grmpf...

Sehr schöne Sache was Ihr da macht, da haben sicher jede Menge Freude daran. Thematisch ist das auch sehr gut, denn ich habe gestern eine Internetseite zum Thema eBooks begonnen, worunter ich alle pdf Dateien sehe. Das schöne ist, dass sich immer mehr Menschen nach Lizenzfreien Werken umsehen und auch so das illegale ins Vergessen gerät. Weiterhin viel Erfolg.

Sehr schöne Aktion. Vielen Dank an alle Beteiligten.

Schöne Idee :)
In dem letzten Lied (We wish you...) sind die letzten 7 Noten in falscher Oktave geblieben (sollen mMn eine Oktave tiefer sein).

Wünsche viel Freude.

Fehlerteufel 3. Absatz, 2. Satz:
Freigegeben Notenblätter ...

Richtig:
Freigegebene Notenblätter ...

Prima, aber kann LilyPond nicht direkt PDF oder zumindest ein anderes Vektorformat ausgeben? Dann sähen die Notenblätter nicht so pixelig aus :) Das ist aber nur ein Luxusproblem. Ansonsten: super Projekt, alles toll!

Ja, genau das habe ich mich auch gefragt. Eine Ausgabe mit den Noten direkt im PDF-Format wäre noch eine hübsche Krönung dieses Projekts.

Seite 3 im PDF Lizenzestimmungen -> Lizenzbestimmungen

Spitzenleistung - ganze zwei deutsche Lieder (Schneeflöckchen, Oh Tannenbaum) kommen ohne Gottes-Referenz aus!

Ansonsten wird hier fleissig einem patriarchalen Unterwerfungskult gehuldigt. Und ihr feiert das als Sieg der Freiheit!? Geht's noch?

Was spricht denn gegen ein Fest der Wintersonnenwende? Ein naturalistisches, authentisches Fest ohne Gotteswahn? Warum das Konzept der Freiheit nicht konsequent durchziehen?

Ähm ... warum interessiert Dich das, wenn Du eh kein Weihnachten feiern willst? Ist ja schließlich ein christliches Fest, und irgendwie muss man das als Atheist, glaube ich, nicht feiern. Und Du kannst alternativ ein Wintersonnenwendenfest feiern und entsprechende Lieder komponieren.

Warum das (u.a. auch piratige) Prinzip der Freiheit nicht auch mit freien Inhalten füllen?

Es geht nicht darum, was ich feiere, es geht darum, welche Signale die Piratenpartei sendet, wenn sie kirchliche Inhalte verbreitet - und somit auf ihre Fahnen schreibt.

Nur hat die Aktion hier nichts mit der Piratenpartei zu tun. Der Musikpiraten e.V. ist unabhängig von ihr. Abgesehen davon hindert dich niemand daran, ein eigenen Liederbuch zusammenzustellen.

Es gibt seit dem 20. Jahrhundert eine Reihe an Weihnachtsliedern und Umdichtungen, die auf den kirchlichen Bezug verzichten ("Bald nun ist Weihnachtszeit" zum Beispiel), die sind aber nunmal noch urheberrechtlich geschützt.

Bei praktisch allen Weihnachtsliedern, die inzwischen gemeinfrei sind, wirst Du irgendwo ein "Christus" oder "Herr" o.ä. finden. Das ist auch ganz klar, da im 19. Jahrhundert zu Weihnachten noch ordentlich in die Kirche gegangen wurde und nicht nur auf den rotbemäntelten Weihnachtsmann gewartet wurde, der endlich einen Haufen Geschenke bringt.

Hallo Hilger,

Weihnachten ist ein christliches Fest und das ganze mit dem Weihnachtsmann ist für mich ein riesiger Firlefanz der Geschäftswelt. Das gleiche gilt für Ostern. Und Deutschland ist glücklicherweise ein christliches Land mit entsprechender Geschichte. Wie sich einige große Institutionen und die Politik daraus machen, kann ich nicht gut heißen.

Kurzer Überblick über die christlichen Feste und deren Auswirkungen auf die bundesweiten Feiertage:

Weihnachten - Geburt Christi (= 2 1/2 freie Arbeitstage)
Karfreitag - Kreuzigung Christi
Ostern - Auferstehung Christi (insgesamt 2 freie Arbeitstage)
Pfingsten - Erfüllung mit dem heiligen Geist (1 freier Arbeitstag)

Frage an den Atheisten in Dir: Arbeitest Du ohne Zuschläge an diesen Tagen?

Schöne Grüße

Jörg

...hier fleissig einem patriarchalen Unterwerfungskult gehuldigt.

Aua, geht's noch?

Mit der Unterwerfung unter die feministische Ideologie hast Du aber scheinbar keine Probleme, oder?

Weihnachten ist nun mal ein christliches Fest zur Feier der Geburt von Gottes Sohn. Du solltest da lieber NICHT mit machen, wenn Du keinen Gottesbezug haben möchtest.

In der Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf sind die ursprünglichen sechs Strophen des Lieds ausgehängt. Falls es interessant sein sollte:

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schlaeft, einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab im lockigten Haar,
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb' aus deinem goettlichen Mund,
Da uns schlaegt die rettende Stund.
Jesus in deiner Geburt!
Jesus in deiner Geburt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Hoehn
Uns der Gnaden Fuelle laesst sehn:
Jesum in Menschengestalt,
Jesum in Menschengestalt.

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Vaeterlicher Liebe ergoss
Und als Bruder huldvoll umschloss
Jesus die Voelker der Welt,
Jesus die Voelker der Welt.

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreit
in der Vaeter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhiess,
Aller Welt Schonung verhiess.

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
durch der Engel Alleluja,
Toent es laut bei Ferne und Nah:
Jesus der Retter ist da!
Jesus der Retter ist da!

[...] erstes wäre da das CC-Weihnachtsliederbuch. Aus der Not, daß Kindergärten von der GEMA für Kopien von Weihnachtsliederblättern zur Kasse [...]

Seite 6 u: 6/8 statt 3/4 mit drei 8tel Auftakt
Seite 8 o: jeweils d Auftakt statt c

[...] Dezember 2010 - 12:39 | Neuen Kommentar schreiben Die Musikpiraten haben ein CC-lizensiertes Notenbüchlein mit Weihnachtsliedern erstellt. Auf 23 Seiten finden sich 26 schöne Weihnachtslieder – zum runterladen, ausdrucken und [...]

[...] erschienen ist das GEMA freie Weihnachtsliederbuch vom Musikpiraten und den vielen Helfern. Hierbei handelt es sich um Weihnachtsieder die unter einer CC Lizenz [...]

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sonstwo in jungen Jahren oder als Eltern

Aber ziemlich Sicher war das ein Rechtsverstoß.Früher (Jajaja, in der Guten alten Zeit) hat das kaum einen interessier...

Gute Adventsnachricht für alle Kitas, Kindergärten, Ju

Die Musikpiraten ("Musik klar machen zum Ändern!") haben Creative Commons-lizenzierte Notenblätter für Advents- und Weihnachtslieder veröffentlicht.

Der Anlass ist bekannt: GEMA: Kitas sollen für Kopien bezahlen, Notenkopien i...

Weihnachtszeit ohne GEMA-Probleme

Sogar im Kinderkarten meines Sohnes ist der Datenschutz-und Gema-Kopierwahnwahrheit angekommen. Man darf nicht mehr einfach Fotos vom Laternumzug machen noch Notenblätter kopieren. Zweites ist zur Weihnachtszeit wirklich hinderlich.

Das Problem ...

Freie Lieder, frohe Weihnachten

Nach den wenig freundlichen Worten der GEMA zu singenden Kindern bei Martinsumzügen hier ein schneller Tipp für Kindergärten und Pfadfinderstämme: die Piratenpartei hat ein garantiert GEMA-Freies Liederbuch zum freien Download und m...

Kultur & Advent

Ich bin im Moment etwas unkreativ, was eigene Artikel angeht. Deshalb möchte ich die inhaltsleere Zeit überbrücken mit dem Hinweis auf mehrere (genau 3)… nun, kulturelle Projekte, allesamt von den Musikpiraten und zwei davon mit Bezug zum Advent....

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