P2P-Blockbuster: Ink

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InkLange Zeit interessierte sich kaum jemand für den Film Ink des Independent-Filmers Jamin Winans. In 10 Monaten schaffte er es in gerade mal 15 US-Städten in Kinos, Hollywood lehnte ihn rundweg ab. Auch die Verkäufe auf DVD und Blu-Ray bewegten sich jetzt durchaus im üblichen Indie-Rahmen. Bis dann am 5. Novemver 2009 der Film in den üblichen BitTorrent-Portalen auftauchte. 72 Stunden später war er einer der meistgefragtesten Filme im Netz.

Seitdem auch in Deutschland über den P2P-Blockbuster berichtet wurde, sind die Verkaufszahlen rasant gestiegen. Und das obwohl es bisher keine Möglichkeit gibt, den Film legal zu sehen. Die Verkaufszahlen auf der Webseite haben sich laut Kiowa Winans verdoppelt, seitdem der Film illegal verbreitet wird. Insbesondere von ausserhalb der USA gibt es einen stetigen Strom von Bestellungen.

Als interessant bezeichnet sie auch, dass aus Frankreich bisher nur eine handvoll Bestellungen kam. Sie führt dies darauf zurück, dass dort über Hadopi bereits hinreichend Angst vor illegalen Downloads geschürt wurde und darum Ink noch weitgehend unbekannt ist.

In den nächsten beiden Jahren wollen sie nun eine Firma gründen und ein Konzept entwickeln, um direkte Downloads auf ihrer Webseite für um die 5$ zu ermöglichen.

Als ein Indie-Filmemacher wären wir glücklich, wenn unser Film weltweit für einen vernünftigen Preis verfügbar wäre.

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