Inhalt abgleichen

GEMA

Emerald Park veröffentlichen "For Tomorrow" unter Creative Commons

Emerald ParkIm Gegensatz zur GEMA erlaubt die schwedische STIM seit kurzem, dass bei ihre angemeldete Künstler ihre Werke auch unter CC veröffentlichen. Diese Möglichkeit hat jetzt die Band Emerald Park genutzt, um vor dem Release ihres neuen Albums nochmal ordentlich die Werbetrommel zu rühren.

Um den Jahreswechsel zum Jahr 2009 hin war ihr Album "For Tomorrow" der Top-Seller bei afmusic. Nicht nur als Download, auch auf CD bescherte es ihnen gutes Geld. Zur Zeit arbeiten sie an einem neuen Album und wollten sich rechtzeitig vorher wieder ins Gespräch bringen. Der Plan geht auch. Es gibt bereits zwei bestätigte Gigs in Liverpool.

GEMA vs Urheber: Barbara Clear verliert Berufung [2. Update]

Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Paar Schuhe, wie Barbara Clear vergangene Woche abermals erfahren musste. Die bayerische Folk-Rock-Musikerin versucht seit letztem Jahr, von der GEMA mehr Geld zu bekommen. Als Veranstalterin von Konzerten hatte sie innerhalb von vier Jahren 65.000 Euro abgeführt. 50% der von ihr dann aufgeführten Stücke waren selbst komponiert. Sie zog also großzügig eine Pauschale für die GEMA ab und rechnete mit 27.000 Euro. Die GEMA gab sich großzügig und bot 5.000 Euro an. Barbara klagte dagegen und verlor.

GEMA: 23,01€ für gemeinfreie Weihnachtslieder?

Sollte stimmen, was die Ruhrnachrichten schreibt, so wäre das weiteres Wasser auf die Mühlen derjenigen, die GEMA stetig kritisieren. Für die Lieder "Oh Tannenbaum", "Kling Glöckchen" und "Jingle Bells" sind 23,01€ zu zahlen.

Am 18. Dezember hatten Kinder der Eintracht-Grundschule und des AWO-Kindergartens auf dem Weihnachtsmarkt die drei Lieder gesungen und vorher bei der GEMA angemeldet, dafür kam nun eine Rechnung über 23,01€. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber: Die Musiktitel wurden jetzt bei der GEMA eingereicht. Die drei genannten Stücke sind definitiv gemeinfrei und somit nicht abgabenpflichtig.

Holland: Erste Ergebnisse des Creative Commons-Feldversuchs der Buma/Stemra liegen vor

Buma/Stemra + Creative CommonsWährend in Deutschland die GEMA sich strikt weigert, über Creative Commons-Lizenzen auch nur nachzudenken und sie als "Entrechtung der Urheber" ansieht, ist man im nahen Norden etwas freigeistiger. In Schweden, Dänemark und Holland laufen Experimente, ob und wie Künstler Rechteverwertung und CC kombinieren können und wollen. Letzten Samstag haben jetzt Matthijs Bobeldijk (Buma/Stemra) und der CC-Aktivist Paul Keller auf dem Noorderslag-Festival in Groningen erste Ergebnisse einer Studie über den dortigen CC-Pilotversuch vorgestellt.

Kain Schwarz: GEMA hacken

GEMA hackenSchon vor Wochen hatten wir hier eine Ankündigung zu einer Aktion von Kain Schwarz und bruder data gebracht. Kurze Zeit später dann auch ein Interview mit Kain geführt, aber blöderweise nie veröffentlicht. Mittlerweile hat bruder die gewünschten Unterstützer zusammen und erste Treffen gab es auch. Hier wäre es dann also. Das verlorene Interview. :)

Kain Schwarz und bruder data blasen zum Sturm auf die GEMA

GEMA hackenDas zweitgrößte Problem der GEMA, nach der für die meinsten Künstler (und auch Nicht-Künstler) vollkommen undurchschaubaren Verteilung der eingenommenen Gelder ist der exklusive Vertretungsanspruch. GEMA-Mitglieder ist es unmöglich, ihre Werke z.B. auf ihrer Webseite zum kostenlosen Download anzubieten, oder sie unter einer Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen.

Tausende Fans unterstützen Barbara Clear

barbara clear
In erster Instanz hatte Barbara Clear gegen die GEMA verloren. Sie wandte sich daraufhin an ihre Fans und bat um Spenden, da ihre das Geld für den weiteren Prozessweg fehlte. Tausende Fans schickten ihr Geld zu, so dass sie ihren Kampf weiterführen kann.

GEMA-Petition hat die 100.000er-Marke geknackt

Logo BundestagDie GEMA-Petition hat die 100.000er-Marke geknackt. Somit wird sie, falls der Regelfall eintritt, vom Petitionsausschuss öffentlich behandelt und Monika Bestle wird dort Rederecht erhalten.

Künstlerin verklagte GEMA - und verlor

Sie verklagte die GEMA – und verlor. Ob die Musikerin Barbara Clear in Berufung gehen kann, ist noch unklar, denn trotz ihrer erfolgreichen Selbstvermarktungsstrategien fehlen ihr zum jetzigen Zeitpunkt dazu die Mittel.

Die unglaubliche Vorgeschichte: In den Jahren 2004 bis 2007 erbrachten Barbara Clears Konzerte der GEMA Einnahmen von über 65 000 Euro. Unter Annahme der von der GEMA selbst angegebenen Bearbeitungsgebühr von 17 Prozent erwartete sie eine Ausschüttung von mindestens 27 000 Euro. Erhalten hat sie 5000 Euro.

Petition zur Erhöhung der Abrechnungstransparenz bei der GEMA gestartet

Logo Bundestag
Vor wenigen Wochen wurde von einem Mitglied der Piratenpartei eine Petition zur Abschaffung des Kopierschutzparagraphen gestartet, jetzt hat Monika Bestle, Geschäftsführerin der Sonthofer Kultur-Werkstatt, einem Kulturzentrum im Oberallgäu, eine Petition ins Leben gerufen. Ihr Ziel es ist, die Abrechnungsmodalitäten der GEMA transparenter zu gestalten.

Bewerte dies

Your rating: Keines Average: 5 (4 votes)