GEMA

Operation GEMA-Vermutung

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Operation GEMA-Vermutung

Die GEMA behauptet, die Mehrheit der Urheber wäre bei ihr organisiert. Daraus leitet sie unter anderem das Recht ab, bei jeder CD-Produktion Auskunft zu verlangen, wer die Urheber der Lieder sind. Bei einer Namensgleichheit fordert sie Geld von dem Produzenten der CD. Dies erfolgt auch, wenn ein Stück diesen Namens von dem vermeintlichen Urheber bei der GEMA nicht angemeldet wurde. Begründet wird dies damit, dass der Urheber die Anmeldung ja vergessen haben könnte. Um die Überholtheit diese Vermutung zu beweisen, sammelt der Musikpiraten e.V. Daten von Urhebern, die gemafreie Musik produzieren. Ziel ist es, mehr als 64.778 Datensätze zu sammeln, dies entspricht der Anzahl der GEMA-Mitglieder im Jahr 2010.

SACEM erlaubt Creative Commons-Lizenzen

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SACEM + Creative Commons

Nach BUMA/STEMRA (Niederlande), KODA (Dänemark) und STIM (Schweden) hat jetzt das französische GEMA-Pendant SACEM ein 18-monatiges Pilotprojekt zur Nutzung von Creative Commons-Lizenzen gestartet. Der Wunsch der Künstler nach einem von ihnen selbst bestimmten Verwertungsmodell wird dort also vorerst nicht mehr ungehört verhallen. Bisher galten dort, wie auch bei der GEMA, ausschließlich Buy-Out-Verträge, über die an allen Werken die entsprechenden Verwertungsrechte abgetreten wurden.

Dank GEMA stille Nacht auf dem Weihnachtsmarkt?

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In der kommenden Woche beginnen in ganz Deutschland die ersten Weihnachtsmärkte. Die vorweihnachtliche Stimmung könnte in diesem Jahr allerdings leiden, da der Bundesgerichtshof (BGH) durch Urteile vom 27.10.2011 (Az.: I ZR 125/10 und I ZR 175/10) entschieden hat, dass die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) die Vergütungen für Musikaufführungen bei Freiluftveranstaltungen wie Straßenfesten oder Weihnachtsmärkten nach der Größe der gesamten Veranstaltungsfläche bemessen darf - und die Abrechnung nicht nur für die beschallte Fläche erfolgen muss. Während der Verband der Schausteller Mehrkosten befürchtet, hält der Musikpiraten e.V. hingegen einen günstigeren Ausweg für möglich.

Musikpiraten e.V. examines option to sue GEMA for copyfraud

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On September 12th, 2011, the nonprofit association Musikpiraten announced the winners of its creative commons competition "Free! Music! Contest". In addition to the download, the songs shall also be published on CD in a high-quality DigiPack. During the production of the CD, problems have arisen with the German royalties collection society GEMA, which claims to hold the rights on five of the songs and has issued an invoice of € 350,96. The Musikpiraten association now examines the option to file a complaint against GEMA because of copyfraud.

Musikpiraten e.V. prüft Strafanzeige gegen GEMA [Update]

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Am 12.09.2011 veröffentlichte der Musikpiraten e.V. die Gewinner seines Creative Commons-Wettbewerbs "Free! Music! Contest". Zusätzlich zu dem Download sollen die 19 Songs auch auf CD in einem hochwertigen DigiPack verbreitet werden. Bei der Produktion der CDs kommt es nun zu Problemen mit der GEMA. Diese behauptet, sie würde an fünf der Lieder Rechte innehaben und stellte eine Rechnung über 350,96€ aus. [Update: Mittlerweile ging eine zweite Rechnung in gleicher Höhe für zwei Lieder auf der Bonus-CD ein.] Der Verein prüft nun die Möglichkeit einer Strafanzeige gegen die GEMA wegen Schutzrechtsberühmung.

Creative Commons Collecting Society geplant

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Kommt die CC-GEMA? Während in Holland die BUMA/Stemra mit Creative Commons zusammenarbeitet, schaltet in Deutschland die GEMA weiterhin auf stur. Dennoch wünschen sich aber viele Künstler die Möglichkeit, kommerzielle Aufführungen einfach und umkompliziert vergütet zu bekommen, wollen aber gleichzeitig das nicht-kommerzielle Tauschen nicht verbieten lassen. Im Rahmen es all2gethernow-Camps stellten Michael Weller (Europäische EDV-Akademie des Rechts, die juristische Perspektive), Wolfgang Senges (contentsphere.de, die wirtschaftliche Perspektive) und Meik Michalke (OMC e.V., die künstlerische Perspektive) zum ersten mal konzeptionelle Ansätze einer Verwertungsgesellschaft für Creative Commons Musik der Öffentlichkeit vor. Der Arbeitstitel des Projekts: "Creative Commons Collecting Society" (C3S).

Creative Commons-Feldversuchs der Buma/Stemra wird verlängert

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Buma/Stemra + Creative CommonsWährend in Deutschland die GEMA sich strikt weigert, über Creative Commons-Lizenzen auch nur nachzudenken und sie als "Entrechtung der Urheber" ansieht, ist man im nahen Norden etwas freigeistiger. In Schweden, Dänemark und Holland laufen Experimente, ob und wie Künstler Rechteverwertung und CC kombinieren können und wollen.

Mehr Transparenz bei der GEMA in Sicht?

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Kontor vs. GEMAAm Montag hat sich der Petitionsausschuss des Bundestags für mehr Transparenz und ein faireres Abrechnungsmodell der GEMA ausgesprochen. Grundlage der Sitzung waren insgesamt drei Petitionen. Die erfolgreichste davon war die Petition von Monika Bestle. Sie erreichte über 106.000 Mitzeichner. Der GEMA wird von vielen Mitgliedern und Kunden ein ungerechtes Vergütungs- und Abrechnungsmodell vorgeworfen, das insbesondere die "kleinen Mitglieder" benachteiligen und die Existenz von kleinen Spielstätten gefährden würde.

Anhörungstermin: Petition zur Erhöhung der Abrechnungstransparenz bei der GEMA

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Logo BundestagNach Informationen der Neuen Musikzeitung wird eine der erfolgreichsten Online-Petitionen aller Zeiten am 17. Mai vom Petitonsausschuß behandelt werden: Die Petition zur Erhöhung der Abrechnungstransparenz bei der GEMA.

GEMA erlaubt CC-Lizenzen

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GEMA-LogoKurze Zeit nachdem die holländische BUMA/Stemra ihre Erkenntnisse zu ihrer CC-Feldstudie veröffentlicht hat, hat die GEMA sich zum einem großen Schritt entschlossen: Sie erlaubt die Nutzung von NC-Lizenzen! Leider steht als Lizenz nur CC-BY-NC-ND zur Auswahl.

Update: Das ganze war natürlich nur der obligatorische Aprilscherz. Leider.

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