Nächste Woche wird in NRW gewählt und es sieht so aus, als könnte die Piratenpartei es schaffen, in den Landtag einzuziehen. Eine erste Umfrage hat die junge Partei bei 3% der Wählerstimmen gesehen. Wie auch schon bei den letzten Wahlen bekommen die PIRATEN wieder Unterstützung aus der Musikszene. Diesmal ist es der Rapper Pan, Mitglied des Duos Pan&Artist, der zum Urnengang aufruft.
Am 01.04.2010 findet ab 20:00 Uhr die erste "Piratenparty" des Jahres in Kerem's Kultur Kneipe inDelmenhorst, statt. Unter dem Titel "Open Music Night" gibt es Live-Auftritte der unter Creative Commons lizenzierenden Bands Borrachos und E-Protool. Die Borrachos spielen mit deftigem deutschen Punk-Rock auf, E-Protool serviert Metalcore - es wird also kein Abend für Freunde der seichten Unterhaltung.

Nachdem neulich Botany Bay ihre Unterstützung für die Piratenpartei erklärten ziehen jetzt Jammin*Inc mit einem ziemlich peppigen Song nach - auch wenn sie dabei offiziell Distanz bewahren.
Am Mittwoch dem 16. September ab 19 Uhr heißt es im Club Maria & Josef am Ostbahnhof "Klarmachen zum Feiern". Die Piratenpartei lädt im Rahmen der a2n ein, den Widerstand zu feiern und Politik zu tanzen.

Eine Abmahnung trieb einen Iron-Maiden-Fan zu eiserner Abstinenz von seinen vorherigen Idolen - nachdem ihm eine Abmahnung bezüglich des Wiederverkaufs im Elektrogroßmarkt erstandener CDs ins Haus geflattert war. Zusätzlich spendet er die gleiche Summe die er an den Abmahnanwalt zahlte auch an die Piratenpartei.

Musik war eigentlich schon immer politisch -mal mehr, mal weniger. Oft wurde die politische Botschaft selber gar nicht erkannt. Berühmtestes Beispiel dafür dürfte "Born in the USA" von Bruce Springsteen sein. Obwohl in dem Stück massiv Kritik am Vietnam-Krieg geäußert wurde, wäre er fast zum Wahlkampfstück der Republikaner unter Ronald Reagan geworden.

Paul Stärke greift eines der Lieblingskinder der Medienindustrie an: Die Pauschalabgaben. Eigentlich sollen über sie Urheber für Kopien von Privatpersonen entschädigt werden. Wieviel davon bei ihnen dann am Ende ankommt ist aber heftig umstritten.
Stärke fordert, dass der Deutsche Bundestag prüfen soll, in wieweit sich eine Pauschalabgabe mit "dem Grundgesetz und anderem dem Bürger zugesprochenen Rechten, in Bezug auf Besitz und Vervielfältigung seines Eigentums" vereinbaren lassen.
Nach der c/o pop steht auch die Medienwoche auf der IFA im Zeichen des Umbruchs. So langsam scheint man auch dort zu verstehen, dass durch das Internet die Rahmenbedingungen für die Content- und Kreativwirtschaft massiv umgekrempelt werden.

Zu dem am 8.8. im Hamburger Waagenbau stattfindenten CreativeCommons-Day 09 wurde nun auf der eigens dafür eingerichteten Webseite www.creativecommonsday.de der Zeitplan veröffentlicht.

Creative Commons und Piratenpartei, das passt zusammen wie Faust und Auge - oder wie Topf und Deckel. Haben die PIRATEN doch in ihrem Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2009 explizit die Creative Commons erwähnt.
Aber genug der Wahlwerbung und zur eigentliche Botschaft:
In Hamburg im Waagenbau steigt am 8.8.2009 der CreativeCommons-Day 09.
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