Musikbusiness, oder: wo waren wir stehen geblieben?

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SchallplatteIrgendwann Ende 1997 habe ich einen alten Freund besucht, mit dem ich zusammen in der Oberstufe war. Er war damals schon - und ist es heute noch - ein ziemlicher Nerd, der während alle anderen noch auf dem Amiga 500 spielten, schon mit einem Amiga 2000 und einem 300 Baud Akustikkoppler in dem herumsurfte, was Jahre später erst das Internet werden sollte. Er erzählte mir, dass er schon lange keine CDs mehr brennt, das neue Ding sei jetzt MP3. Damit kriegt man die Musik auf den CDs so klein, dass man einen Song bei guter Bandbreite bequem in einer halben Stunde bis Stunde durch die Telefonleitung saugen kann.

Ich hab das damals für eine ziemliche Freaknummer gehalten. Erstens wurde Internet damals im Minutentakt abgerechnet und war nicht billig - bei exzessivem Surfen sind gerne schon mal 300 Mark auf die Telefonrechnung obendrauf gekommen. Und zweitens: wieso um alles in der Welt sollte ich Musik auf meinem Computer hören wollen? Andererseits: er hatte den Akustikkoppler.

2008: heute

Die Musikindustrie gleicht einem Trümmerfeld. Die letzten Jahre waren gezeichnet von einbrechenden Verkaufszahlen, kleine wie große Labels wurden verschlankt oder geschlossen und reihenweise gute Leute entlassen, nicht so erfolgreiche Bands wurden gedroppt und immer mehr etablierte Acts haben die Obhut der Majors verlassen und bei Indies Unterschlupf gesucht. Die Charts sind vollgestopft mit seelenlosen Industrieprodukten, zwischen denen sich einige wenige echte Künstler tapfer schlagen, der Rest ist Routine. Aber richtig viel verkaufen sie alle nicht mehr. Im Gegenteil.

Hinter den Kulissen herrscht permanente Katerstimmung. Die Promotionetats sind längst nicht mehr, was sie mal waren. Die Gürtel sind so eng geschnallt, wie es gerade geht. Wo früher einem Bündel Musikjournalisten mitunter mehrtägige Auslandsaufenthalte komplettfinanziert wurden, um über zweitklassige Bands zu berichten, die am Ende keine 5.000 Einheiten ihres Albums verkauft haben, muss heute eine gebrannte CD und eine halbe Stunde Telefon-Interview ausreichen, um sich von der Einzigartigkeit eines Newcomers zu überzeugen. Musik spielt halt nicht mehr so viel ein wir früher, da darf das Ganze auch nicht mehr so viel kosten.

Schuld an allem, so sagt man, sind die Filesharer. Seitdem zivilisierte Gegenden über flächendeckendes Internet mit hoher Bandbreite und Flatrate-Tarifen verfügen, ist das Datentransferaufkommen übers Internet explodiert. Seitdem wird soviel kopiert wie nie zuvor, hauptsächlich Filme, Fernsehserien Software und natürlich Musik. Wer heutzutage ein Album auf CD veröffentlicht, kann sich heutzutage sicher sein, es Wochen vor Veröffentlichung im Internet zu finden. Und selbst wenn ein Label es erfolgreich schafft, das neue Album eines seiner Künstler unter hohem finanziellen Aufwand bis zur Veröffentlichung vor einem Leak zu schützen, ist es spätestens ab dem Tag der Veröffentlichung auf allen gängigen Webseiten zu finden, und von diesem Moment an für jeden, den es interessiert, kostenlos verfügbar. Das Ganze ist mittlerweile so selbstverständlich und alltäglich, dass es lächerlich ist, hier so zu tun, als müsste man es noch jemandem erklären.

Dennoch scheint es eine Menge Leute zu geben, die das immer noch verwundert, wenn eine Platte vorzeitig im Internet erscheint, jedes Mal aufs Neue, und die meisten von ihnen arbeiten bei Plattenfirmen. Diese arbeiten bei ihren Veröffentlichungen seit jeher mit langen Vorlaufzeiten. Wenn ein Album fertiggestellt ist, dann braucht das Label manchmal bis zu einem halben Jahr oder länger, um die Veröffentlichung vorzubereiten und das Album flächendeckend zu promoten. Schließlich will das Label, dass möglichst viele Leute in den Laden rennen, um das neue Album von Künstler X zu kaufen. Und am besten sollen sie alle das Album direkt in der ersten Woche kaufen, damit es auf einem möglichst guten Platz in die Charts einsteigt und man beim nächsten Album damit prahlen kann, dass das letzte ja schon so gut war, und das neue demnach auch.

Um ein Album im Vorfeld zu promoten, ist es aber nach wie vor unerlässlich, dass Leute es vor Veröffentlichung hören können, damit sie darüber berichten. Man kann dafür Listening Sessions mit lächerlichen Sicherheitsvorkehrungen veranstalten, die ins Geld gehen und für die Journalisten suboptimal sind, weil sie die Platte meistens nur ein- bis zweimal und nicht in ihrer gewohnten Hörumgebung hören können.

Oder man entscheidet sich für die billigere Variante und lässt einen Stapel Promo-CDs anfertigen, und auf diese Art ist ein Album dann bereits lange vor seiner Veröffentlichung legal im Umlauf - nicht selten in Stückzahlen im Hunderterbereich.

Natürlich landen die alle bei vertrauenswürdigen Menschen. Aber von dem Moment an, in dem die CD das Mastering-Studio verlässt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie irgendwo im Internet auftaucht. Wie das passieren kann, ist mittlerweile fast egal. Denn Tatsache ist: es passiert. Täglich. Stündlich. Immer wieder. Und es hört nicht mehr auf.

Vielmehr geht der Trend derzeit sogar dahin, dass auf Filesharing-Seiten Torrents von Alben – aktuelle ebenso wie Back-Katalog – in höherer Qualität online gestellt werden, als man sie beispielsweise im iTunes Music Store oder bei Musicload kriegt. Alleine diese Tatsache zeigt, dass Filesharing mittlerweile eine feste, nie mehr wegzudiskutierende Größe geworden ist und eine unaufhaltsame Eigendynamik entwickelt hat.

Es ist müßig, über das wirtschaftliche und moralische Pro und Contra von Filesharing zu diskutieren. Alle wissen, dass es eigentlich nicht richtig ist. Die Labels bleiben auf ihren CDs sitzen, die Bands kriegen keine Kohle rein, und so weiter. Wer hart an einem Album gearbeitet hat, der kotzt berechtigterweise, wenn er sieht, dass es tausende von Leuten aus dem Netz gesaugt haben, ohne dafür zu bezahlen. Und er flucht auf die Leute, die keine echten Fans sein können, denn echte Fans klauen nicht.

Genauso kotzt das Label berechtigterweise, wenn es viel Geld in den Aufbau des Künstlers, die Produktion des Albums und die daranhängenden Marketingmaßnahmen gepumpt hat, um in der ersten Verkaufswoche eine gute Quote zu schießen, und das Album dann vier Wochen vor Veröffentlichung schon auf den Russenseiten zu finden ist. Und verflucht jeden einzelnen, der sich die Platte dort herunterlädt.

Doch es sind ja nun normalerweise nicht irgendwelche Leute, die sich wahllos irgendwelche Alben von irgendwelchen Bands herunterladen. Es sind üblicherweise schon Fans der Band, von der sie ein Album herunterladen, und Fans sind für eins bekannt: sie können nicht warten. Solange es Musik gibt, gibt es Leute, die es nicht erwarten können, sie zu hören. Jeder mit ein bisschen Herz und Musikgeschmack weiß, wie das ist. Und da muss man schon sehr starken Prinzipien unterliegen, um nicht schwach zu werden, wenn man das neue Album doch unbedingt am liebsten sofort hören will, und ist es da auf der Russenseite für umme, während man sich auf legalem Wege nur ein paar Songs bei MySpace streamen lassen kann. Und da liegt das eigentliche Problem.

Möglicherweise würden viele der Leute, die sich ein Album vor Release saugen, das Album kaufen, wenn sie es in vernünftiger Form zu einem vertretbaren Preis kaufen könnten. Aber sie können es nicht. Weder digital, noch auf CD, denn sonst wäre es nicht vor Release. Stattdessen müssen sie warten, oder sie klicken zweimal und warten zehn Minuten.

Was manche Labels immer noch nicht begreifen ist, dass ihre starren Releasetermine und das Internet nicht zusammenpassen. Natürlich braucht es Zeit, eine Veröffentlichung vorzubereiten. Aber es macht keinen Sinn, ein Album noch einen Monat lang wie ein gut gehütetes Geheimnis zu behandeln, wenn vier Wochen vor der geplanten Enthüllung schon alle darüber reden, die Songs bei Last.fm in den Playlists rotieren und die Fans der Band bei MySpace zu ihrem gelungenen neuen Werk gratulieren.

Und selbst wenn ich mir in Deutschland ein Album legal digital kaufe, was kriege ich dann? Ich kriege kopiergeschützte Musik, Windows Media oder Apple MP4, aber nur in den allerseltensten Fällen etwas, was der MP3-Player in meinem Auto abspielt. Gut, Musicload hat inzwischen außer WMA auch einige Alben als DRM-freies 256kbit/s MP3 im Angebot, aber die Auswahl hält sich noch mehr als in Grenzen. Auch iTunes verkauft mittlerweile DRM-freie Files, diese sind jedoch teurer, und es sind keine MP3s, sondern AAC-codierte Files. Ein bestimmtes Album hierzulande legal als DRM-freies MP3 in akzeptabler Bitrate zu kriegen, ist also in vielen Fällen nach wie vor ein Ding der Unmöglichkeit – von noch-Exotenformaten wie FLAC Lossless fange ich gar nicht erst an, da ich selbst noch nicht so weit aufgerückt bin, aber mir ist durchaus bewusst, dass immer mehr darauf schwören.

Die Labels bieten mir Musik zum Kauf an, aber nicht in dem Format, in dem ich es gerne hätte. Zugegeben, die DRM-Geschichte geht langsam aber sicher ihrem Ende entgegen und digitale Musikshops erfreuen sich trotz allgemein fallender Musikverkäufe allergrößter und stetig weiter wachsender Beliebtheit. Aber wenn ich legale MP3s von einem Album haben will, muss ich sie immer noch selbst anfertigen. Warum?

Während sich alle fragen, was man tun kann, damit die Bands wieder mehr CDs verkaufen, ist ihr völlig entgangen, dass eine neue Generation von Musikhörern herangewachsen ist, die gar keine CDs mehr will. Wer viel am Rechner sitzt, hört oft auch viel Musik am Rechner, und besitzt möglicherweise gar keine klassische Stereoanlage mehr, sondern nur noch einen MP3-Player oder vielleicht sogar einen iPod. CDs verkommen für diese Hörerschicht zu einem reinen Transportmedium. Diese Leute scheren sich nicht groß um Digipaks und Limited Editions. Sie wären viel glücklicher, wenn sie irgendwo MP3s von den Songs kaufen können, in deren ID3-Tags Albumcover und Songtexte eingebettet sind, die sie sich dann auf dem Bildschirm ihres Players anzeigen lassen können. Der Bedarf nach DRM-freien MP3s wurde jahrelang von den Labels geflissentlich ignoriert. Stattdessen schimpfte man auf Musikpiraten, die alles klauen. Und verklagte. Dabei lassen sie jedoch völlig außer Acht, dass sie das Produkt in der Form, wie es geklaut wird, gar nicht im Angebot haben, sondern nur etwas, was so ähnlich ist, aber nur begrenzt und nicht überall abspielbar. Das ist ungefähr so, wie wenn ich mir einen Benz kaufen will, stattdessen kriege ich aber nur einen Skoda, dessen Papiere ich nicht verzocken darf oder einen Hummer im Digipak, den ich erstmal stadttauglich machen muss. Beides nicht das, was ich will.

Mit der Art, wie Trent Reznor das neue Nine Inch Nails Album "The Slip" veröffentlicht hat, hat er bewiesen, dass er mehr von der Realität begriffen hat als die meisten seiner Mitbewerber. Statt ein Geheimnis um das Album zu machen, es nur ein paar Presseleuten vorzuspielen und das langerwartete Werk dann endlich in dem Monat, in dem auch die ganzen Storys und Rezensionen in den Magazinen erscheinen und die Vorabsingle erfolgreich in den Charts klebt, mit einem Knall zu veröffentlichen, verschenkt er es auf seiner Website in allen relevanten DRM-freien Formaten, eins davon sogar höher aufgelöst als die CD selbst. Wer das Album dann trotzdem auf CD oder Vinyl haben will, kann es im Juli kaufen, sagt er, aber das ist jetzt erstmal für lau.

Damit sieht er ein paar Realitäten ins Auge, vor denen sich andere bis jetzt erfolgreich drücken. Zum einen hat er den Promotionzirkus, der gegenwärtig um neue Veröffentlichungen betrieben wird, damit quasi auf den Nullpunkt zurückbefördert. Was die Musikmagazine in Print und Internet angeht, die müssen reinhauen, um nicht die letzten zu sein, die darüber berichten, und die Story schreibt sich von selbst, ohne das Trent auch nur ein Interview dafür geben oder irgendein Label eine Anzeige oder einen Banner bezahlen musste. Damit hat er bezahlte Promotion, wie sie den derzeitigen Musikmarkt bestimmt, als lächerlich und unglaubwürdig entlarvt. Denn wenn etwas wirklich spektakulär ist, dann werden schon alle von alleine darüber berichten.

Zum anderen begegnet er der Tatsache, dass jedes Album über kurz oder lang, meistens aber über kurz, im Internet landet, mit zwei messingharten Eiern statt mit Wut und Panik. Er weiß, dass er es nicht verhindern kann. Also macht er sich den Umstand zunutze, und verschiebt den Schockmoment, der den Fan in die Euphorie treibt: statt einer Ankündigung, dass in zwei Monaten ein neues Album kommt, kommt auf einmal ein neues Album, dass man sofort hören und in zwei Monaten auch auf CD kaufen kann. Und nach seinem jüngsten Erfolg mit "Ghosts I-IV" kann man wohl davon ausgehen, dass auch "The Slip" in der ersten Woche der CD-Veröffentlichung einen runden Batzen Geld einspielen wird, den Reznor wiederum mit keinem Label teilen muss.

Dabei hat er eigentlich nicht viel anders gemacht, als es die anderen Kinder tun. Er hat angekündigt, dass es ein neues Album geben wird, und stellt dieses dann in die Läden. Nur, dass er in den zwei Monaten zwischen Ankündigung und Release die Platte nicht unnötig zum Staatsgeheimnis hochstilisiert, sondern in der Zeit die Platte für sich arbeiten lässt und darauf vertraut, dass Freunde sie ihren Freunden vorspielen, ihnen Kopien ziehen, und alle zusammen zu den Konzerten kommen.

Natürlich, das hätte alles nur halb so gut bis gar nicht geklappt, wenn es sich dabei nicht um Nine Inch Nails, sondern um eine andere, weniger bedeutende Band gehandelt hätte. Oder anders gesagt: um mit so einem Stunt durchzukommen, muss man Fans haben wie Trent Reznor. Und Trent verarscht seine Fans nicht. Die wissen das, und sie lieben ihn dafür, weil er ihnen das entgegen bringt, was ihnen der Großteil der Musikindustrie verwehrt: Respekt. Sie wissen, das Nine Inch Nails niemals ein Album ein halbes Jahr nach Veröffentlichung mit drei Bonus-Tracks und anderer Verpackung wiederveröffentlichen würden. Und so weiter.

Die Frage, die sich stellt, muss daher lauten, wie man sich all dieses Wissen zu Nutze machen kann, um als Band ohne weltweite Fanbase am Leben zu bleiben. Denn so sehr es Trent Reznor ehrt, dass er diesen wichtigen Schritt in die Zukunft gewagt hat: er kann es sich leisten, und wer, wenn nicht er, hätte es auch sonst tun sollen. Aber so ziemlich jede mittelständische Band dürfte enorme Probleme damit haben, ein anständig produziertes Album vorzufinanzieren, um es dann zu verschenken. Andererseits haben auch diese Bands das Problem, dass ihre Musik bei entsprechendem Bekanntheitsgrad (der vom Label in der Regel aktiv gefördert wird) im Internet auftaucht - und wenn nicht, sollten sie sich wirklich fragen wieso nicht. Auch sie müssen sich mit dieser neuen Realität abfinden und eine Strategie entwickeln, wie sie das Unvermeidliche zu ihrem Vorteil nutzen können.

Und da ist im Moment Eigenverantwortung angesagt. Mit Sicherheit kann man sagen: Wenn eine Band ihre Fans gut behandelt, wird sie Platten verkaufen. Wieviele Platten sie verkauft, das ist davon abhängig, wieviele Fans sie für sich gewinnen kann. Und von daher sollte einer Band bei der Gewinnung neuer Fans jedes Mittel recht sein. MySpace, YouTube, iLike, Last.fm und wie sie nicht alle heissen, sind exzellente Werkzeuge, wenn man seine Songs unters Volk bringen will. Man darf nur nicht glauben, dass es genügt, sich eine MySpace Seite bauen zu lassen, und der Rest kommt dann schon von alleine. Und über allem darf man eins nie vergessen: gute Songs sind immer hilfreich!

Wird fortgesetzt.


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Kommentare (6)

Den ganzen Ärger kann man sich ersparen, wenn man
gemafreie Musik kauft.
Bei www.compose4u.de kann man sogar gemafreie Musik
in Auftrag geben.

Im Jahr 2009 geht es nicht mehr um den Verkauf von Tonträgern oder MP3s. Mehr denn je müssen Bands darauf bedacht sein, eine echte Fanbase aufzubauen. Dazu gehören neben musikalischem Können eine Menge Soft-Skills und vor allem menschliche Nähe.

[...] | Piratenpartei Deutschland Piratenpartei unterst

Also irgendwie habe ich bei diesem Artikel das Gefühl, dass der Autor die Entwicklung auf dem MP3-Markt in diesem Jahr komplett verschlafen hat. Mit Nowdio gibt es inzwischen einen Anbieter, der nur auf MP3s setzt und durchaus auch ein großes Angebot bekannter Künstler vorzuweisen hat, bei Musicbox gibt es einen Großteil des Sony-Katalogs als MP3 und auch Saturn hat inzwischen ein recht großes MP3-Angebot vorzuweisen, wobei die im Gegensatz zu den beiden anderen nicht ausschließlich auf MP3 setzen. Sicher erhält man noch nicht alles, insbesondere muss man auch bereit sein zu suchen, bis man den richtigen Händler gefunden hat, aber es gibt in Deutschland doch wesentlich bessere Angebote als Musicload oder ITunes

Das sollte ich vielleicht noch klarstellen. Aber es kommt ja vielleicht noch ein dritter Teil.

> Mit Nowdio gibt es inzwischen einen Anbieter, der nur auf MP3s setzt und
> durchaus auch ein großes Angebot bekannter Künstler vorzuweisen hat,

Muss gestehen, dass ich von dem Anbieter noch nie gehört habe. Sieht durchaus interessant aus.

Trotzdem ist der Verkauf von Musik als MP3 (einem proprietären Format) ja nur einer der Kritikpunkte des Autors. Wann erscheint denn üblicherweise ein Album in Download-Forum? Zeitgleich zum Album auf CD-Form.

(Ich sollte hier noch irgendwie einbauen, dass Gäste eine E-Mail-Adresse angeben können, um über Antworten informiert zu werden... *such*)

Gut, wenn der Artikel schon so alt ist, erklärt das natürlich einiges. Nowdio existiert erst seit April, Musicbox seit August und Saturn hat auch erst Ende des Jahres sein MP3-Angebot stark ausgebaut. Ich habe halt nur den 23.12. als Veröffentlichungsdatum oben gelesen.

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