Weblog von Edda

Ausweitung der Kampfzone – Creative Commons auch in Usbekistan

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Als User und Musik-Konsumentin empfinde ich CC mittlerweile als eine wahre Bereicherung. Was wäre ich z. B. ohne Wikipedia? Frustriert bin ich z. B. dann, wenn ich innerhalb Deutschlands auf youtube z. B. den Satz lese „Unfortunately, this video is not available in Germany because it may contain music for which GEMA has not granted the respective music rights.“ Ich fühle mich wie ein User in China. Weiterlesen »

Nach dem Overkill Fernweh nach Aserbaidschan

Bei ihrer erst 4. Teilnahme insgesamt gewann Aserbaidschan den 56. Eurovision Song Contest. Mir ist kaum ein Land bekannt, dass sich so um einen ESC-Sieg bemüht hat wie Aserbaidschan, den Freudentaumel gönne ich ihnen von Herzen. Weiterlesen »

And the winner of the 56. Eurovision Song Contest is -

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Universal Music

... 2. Semifinale, letzte Startnummer, bombastische Performance. Irland avanciert mit seinem Duo "Jedward" (dies sind die Zwillinge John und Edward Grimes) sofort und endgültig zum Medienfavoriten. So hübsch dieser Beitrag auch ist, sind mir die Parallelen zum deutschen Beitrag einen Tick zu augenfällig. Sind sie nicht nur aus gleichem Hause, sondern auch vom gleichen Schreibtisch?

- bei beiden sehen wir riesengroße Figuren im Hintergrund,
- auf der Bühne Ablenkung durch buntes Spektakel, Backroundchor, Tänzer, Licht- und Nebeleffekte usw. usw. Weiterlesen »

Frauenpower aus Slowenien beim ESC – Maja Keuc

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Maja Keuc - Foto: Dejan Nikolič

Neben Weissrussland und Albanien (ferner auch Zypern und Griechenland) lässt auch der slowenische Beitrag von Maja Keuc gerade noch die Herkunft erahnen. Im Gegensatz zum albanischen Stück, das den Hörer auf Abstand hält, fühle ich mich von der slowenischen Power-Ballade in den Bann gezogen. Das liegt vor allem an der wunderschönen Background-Musik vom Komponisten Matjaz Vlasic mit der nuancierten Instrumentierung und entfernten Anklängen an Zigeunermusik. Weiterlesen »

ESC 2011: Anastasia Vinnikova - I Love Belarus

Während einige Interpeten vor dem Eurovision Song Contest gepusht und gepampert werden, müssen andere zusehen, wie sie sich mit spärlichen Mitteln vorbereiten. Zur letzten Gruppe gehört sicherlich auch Anastasia Vinnikova aus Weissrussland. Schon allein in dieser Hinsicht kommt ihr Liedtitel rüber wie ein "jetzt erst recht", er lautet: I Love Belarus. Weiterlesen »

ESC 2011: Aurela Gace für Albanien - You Pay A Price To Be Yourself

Tendenziell werden die meisten der gesamten ESC-Beiträge musikalisch mehr und mehr zum anglo-amerikanischen Einheitsbrei. Aus dem Grunde möchte ich nach Weissrussland noch die Beiträge würdigen, die zumindest musikalisch ihre Herkunft gerade noch erahnen lassen, es steht nämlich zu befürchten, dass sie gerade deswegen kaum noch eine Chance auf eine gute Platzierung haben werden. Diesmal handelt es sich um den albanischen Beitrag „Feel The Passion“ von Aurela Gace. Weiterlesen »

ESC 2011: Gedenkminuten für die ausgeschiedenen Favoriten

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... denn dieses Jahr wird es wieder vielfach piefig. Auf Fanportalen liest man genauso wie schon im Vorjahr einstimmig Äußerungen über enttäuschte Erwartungen: Zu viele Musikstücke seien mittelmäßig, 1000x gehört. Erst recht stellen sich Zweifel ein, wenn man die Vorentscheidungen anderer Länder mitverfolgte. Weiterlesen »

Homens da Luta

Homens da Luta

Lissabon, 05. März 2011, Festival da Cancao, Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest. Aus einer Auswahl von 12 Beiträgen gewinnt die Band Homens la Luta mit dem Lied „A Luta é Alegria“. Etwas verblüfft war ich schon: Ganz nett, aber bei welcher Altkleidersammlung sind die wohl gewesen...? Die offiziellen Juroren waren gegen diesen Beitrag, aber das Fernsehpublikum hatte massiv dafür gestimmt. Weiterlesen »

ESC 2011: Italiens Charmeoffensive - Raphael Gualazzi

Raphael Gualazzi

Nach dem Ausstieg 1997 nimmt Italien 2011 wieder am Eurovision Song Contest teil. Ihnen war seit jeher das "Festival della canzone italiana" (Sanremo-Festival), welches als Vorläufer des ESC gesehen werden kann, wichtiger. Die Gründe für die Rückbesinnung auf den ESC wurden zwar nicht öffentlich genannt, liegen aber für mich auf der Hand: Weiterlesen »

ESC 2011: Zdob [si] Zdub aus Moldawien - Sieger der Herzen

Zdob si Zdub

Ausgerechnet das unbekannteste und ärmste Land am Rande Europas, Moldawien, wird dem wirtschaftlich dominanten und saturierten Deutschland beim nächsten Song Contest in Düsseldorf vorführen, dass selbstbestimmte, authentische Musik mit jugendlicher Lebensfreude kombiniert etwas moldawisch Selbstverständliches ist. Weiterlesen »

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