Weblog von Edda

Eurovision Song Contest - Armenien: Eva Rivas

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Eva Rivas

Vorsicht vor Aprikosensteinen

"Prunum" oder "Malum Armeniacum" ist die botanische Bezeichnung für die Aprikose, die in Armenien als Nationalfrucht gilt. Feinschmecker denken spontan an Desserts, Marmelade, Sachertorte, Obstwasser, Obstessig, Amaretto und Bittermandeln. Die Bittermandel wird aus dem Samen der Aprikosensteine gewonnen, ist aber wegen des hohen Giftstoffgehaltes mit Vorsicht zu genießen. Um diesen brisanten Aprikosenstein geht es im armenischen Beitrag für 2010 von der Sängerin Eva Rivas (bürgerlicher Name: Valeriya Reshetnikova-Tsaturyan). Weiterlesen »

Eurovision Song Contest - Aserbaidschan: Safura Alizadeh

Safura

Vom Entlein zum Schwan

Als ich Anfang März die aserbaidschanische Vorentscheidung im Internet verfolgte, war ich entsetzt. Nach dem originellen Debüt 2008 und dem frischen Sommerhit 2009 nun ausschließlich Amateurhaftes? Der gesamte Ablauf war verwirrend. Die Jury - wahrscheinlich genauso entsetzt wie ich - verkündete erst nach einer halben Stunde ihr Ergebnis: Safura Alizadeh, beim Song wollte man sich noch nicht festlegen. Der Fanfavorit war sie nicht. Weiterlesen »

Eurovision Song Contest - Estland auf dem richtigen Weg: Malcolm Lincoln & Manpower4

Malcom Lincoln
Nach bereits 15 Teilnahmen und einem Sieg im Jahr 2001 ist Estland auch dieses Jahr wieder dabei. Musikalisch gesehen als Außenseiter, denn der estnische Beitrag wird wohl das modernste sein, was man bisher beim Contest gehört hat.

Dabei wirkt das Musikstück überhaupt nicht aufgesetzt schrill oder gewaltwitzig, sondern ragt für mich gerade wegen seiner Nonchalance hervor: Eine wenig markante Melodie, ständige Tempowechsel, ein Chor, der mehr auf Soundbereicherung setzt, untermalt mit elektronischen Klangstrukturen, das alles gibt dem Stück eine angenehm räumliche Weite. Weiterlesen »

Eurovision Song Contest & Unser Star für Oslo - nur ein Medienhype?

Unser Star für Oslo-LogoEs gibt eine neue Regelung beim Eurovision Song Contest: Das Land mit den wenigsten Punkten gewinnt. Die diesjährige Auswahl lässt kaum noch eine andere Schlussfolgerung zu. Mit ein paar Ausnahmen scheint die abgegriffenste Nummer, die deprimierendste Schnulze oder die hämischste Geste nicht schlimm genug sein zu können. Bevor man aber die europäischen Länder wegen Geschmacksverirrung oder Boshaftigkeit verurteilt sollte klar sein: Weiterlesen »

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