The Cosmonaut

The Cosmonaut

"The Cosmonaut" spielte um das Jahr 1967 und handelt von Stas, Andrei und Yulia. Stas und Andrei sind in die als "Star City" bekannte Siedlung Swjosdny Gorodok in der Nähe von Moskau gekommen, um dort zu Kosmonauten ausgebildet zu werden. Die UDSSR befindet sich mitten im Wettlauf mit den USA um die ersten Landung eines Menschen auf dem Mond zu absolvieren. Ebensfalls vor Ort ist die Funkerin Yulia, auf die beide ein Auge werfen. Nach einem Unfall scheidet Andrei aus der Kosmonauten-Ausbildung aus und wird Raketentechniker, während Stas die Ausbildung beendet und als erste Russe auf dem Mond landet. Beim Rückflug spaltet sich die Handlungswelt auf: Aus Sicht von Andrei und Yulia landet nach sieben Monaten die leere Landeskapsel auf der Erde, aus Sicht von Stas landet er auf einer verlassenen Erde. Die in der Kapsel von ihm hinterlassenen Tonbänder führen dazu, dass sich in der Beziehung von Andrei und Yulia immer mehr Spannungen bilden.

Die Handlungsstränge in dem Film sind stark verwoben und wechseln immer wieder zwischen der Vergangenheit und den beiden gegenwärtigen Ebenen. Dabei gelingt es den Beteiligten sehr gut, die sowohl die politische Stimmung als auch die Gefühle der Charaktere auszudrücken. "The Cosmonaut" ist ganz eindeutig kein Popcorn-Kino, aber wer sich auf den Film einlässt, wird gut unterhalten.

Hintergrund

"The Cosmonaut" ist ein spanischer Spielfilm, der 2013 unter der Creative-Commones-Share-Alike-Lizenz veröffentlicht wurde. Ein Großteil des Budgets, fast 400.000€ wurde via Crowdfunding finanziert. Wenn man den Verzicht auf sofortige Bezahlung bei der Crew sowie kostenfrei überlassende Technik mit einrechnet, hat die Produktion 860.000€ gekostet. Er wurde in drei Ländern gedreht. Das Ergebnis ist ein 102 Minuten langer Film, der Teil eines umfassenden Transmedia-Projekts ist.

Sehen / Unterstützen

Der Film kann auf der Projekteseite cosmonautexperience.com kostenlos angesehen werden, wenn via Twitter oder Facebook ein Link auf die Seite geteilt wurde. Alternative kann auch via Paypal ein frei wählbarer Betrag bezahlt werden. Im Shop gibt es diverse Merchandise-Artikel, von T-Shirts bis hin zur DVD. Ein ganz besonderes Highlight ist ein USB-Stick, der in einem Modell der Kolibri-Kapsel verbaut ist.

Wer den Film nicht in einem Flash-Player im Browser sehen will, kann ihn entweder mit einem der diversen Helferlein runterladen, nachdem er den Link geteilt hat, oder ihn via BitTorrent runterladen. Passende Links hat The Pirate Bay im Angebot. Aufgrund der Creative-Commons-Lizenz sind sowohl der Download als auch der Upload vollkommen legal.

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