EFF: 20 Jahre Kampf für Bürgerrechte im Cyberspace

EFFHeute vor 20 Jahren wurde nach der FBI-Operation Sundevil die Electronic Frontier Foundation gegründet. Nach einem Zusammenbruch des Ferngesprächssystems von AT&T am 15. Januar 1990 hatten über 150 Agenten sowie Polizei- und Sicherheitskräfte vermeintliche Cracker gejagten. Die Unwissenheit der Ermittler und die Tatsache, wie offline geltendes Recht online misachtet wurde, sorgte dafür, dass Mitch Kapor, John Gilmore und John Perry Barlow am 10.Juli 1990 die EFF ins Leben riefen.

Die EFF ist als Nichtregierungsorganisation mittlerweile international tätig. Ihr primäres Ziel ist es, die Möglichkeiten zur Innovation, sowie Verbraucherrechte, Meinungsfreiheit und Privatspäre im digitalen Bereich zu verteidigen. Dabei wird sie hunderten europäischer Spender und tausenden Aktiven in ganz Europa unterstützt.

Zu ihrem Geburtstag bekamen die Aktivisten eine Animation von Nina Paley geschenkt. Paley wurde letztes Jahr durch den Film Sita Sings the Blues weltweit über Nacht bekannt.

In dem kurzem Clip werden die drei größten Gefahren für Nutzer am PC kurz skizziert:
"EULAs", die Nutzern absurd anmutende Zugeständnisse abverlangen, aber angenommen werden, da das "Wegklicken" von ihnen mittlerweile zum Standard geworden ist. Zweiter Punkt ist Überwachung des Surfverhaltens durch Werbenetzwerke und staatliche Stellen. Den Abschluss bildet die Bedrohung durch die weltwelten Three-Strikes-Initiativen und sonstige Angriffe auf Fair-Use-Klauseln.


CC-BY-SA

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