Tom Bohn: Reality XL

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Reality XLWas macht ein Regisseur in der Finanzkrise, wenn auf absehbare Zeit keine lukrativen und spannenden Projekte in Sicht sind? Richtig: Er verhökert seine Lebensversicherung, zaubert ein Drehbuch aus dem Ärmel und sucht sich ein Team zusammen. Das Ziel: Mit "Reality XL" komplett ohne Filmförderung, Verleihgarantie und TV-Gelder ins Kino kommen.

Die Geschichte klingt vielversprechend. Bohn siedelt sie im Umfeld eines der spannendsten Projekte unserer Zeit ein: Dem LHC in Genf.

Am 13. Januar 2011 betreten 24 Wissenschaftler den Kontrollraum des Teilchenbeschleunigers CERN. Nach der Nachtschicht, die am 14. Januar 2011 um 6.00 früh endet, kommt jedoch nur ein Wissenschaftler wieder aus dem Kontrollraum heraus. Die anderen 23 sind spurlos verschwunden.

Der Wissenschaftler wird von zwei Beamten der ermittelnden Kriminaldienststellen befragt. Eine unglaubliche Geschichte nimmt ihren Anfang.

In seinem Blog kann man den Verlauf des Projekts mitverfolgen. Tom Bohn riskiert viel: Scheitern er und sein Team, droht ihm der Gerichtsvollzieher und das milde Kopfschütteln der Branche. Wird das Projekt ein Erfolg, könnte es dem Independentfilm in Deutschland einen großen Schub geben, so Bohn auf Indie-Stars

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Ein Kommentar

[...] Tom Bohn seine Lebensversicherung versilbert um einen Film drehen zu können, der genau seinen Vorstellungen entspricht, geht das Team von Krimi [...]

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