Netlablism

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NetlabelismEin weiteres Projekt macht sich auf, im Dschungel der Netlabels ein wenig zu sortieren, was taugt - und was nicht: Netlablism. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf der elektronischen Seite der Netlabel-Welt: Downbeat, Dub Techno, Dubstep, Electronika, House und Techno sind die Rubriken, in denen Reviews veröffentlicht werden.

Dies liegt vor allem im Musikgeschmack der Autoren begründet. Hier hat sich eine recht illustre Schar versammelt: Scott D Buchanan , Lukas Höh, Aleks Janeski, Markus Scholz und Marco Medkur filtern den Output der weltweiten Netlabel-Gemeinde.

Scott entdeckte die Netlabel-Szene 2007. Seitdem hat er drei Studio- und zwei Live-Alben unter dem Künstlernamen Radio Scotvoid sowei zwei Eps und ein Album zusammen mit dem Live-Act „My brother Daniel“ veröffentlicht. Mittlerweile ist er zusammen mit Colin Sweeney als „Small Radio“ bei rec72 gelandet.

Vor dort kommt auch Marco Medkour, der Kopf des Netlabels auf dem auch Künstler wie Zoe.Leela und Professor Kliq veröffentlichen. Beide sind Freunden des Free! Music! Contest keine Unbekannten und stehen für aussergewöhnliche und sauber produzierte Songs. Neben seiner Arbeit bei rec72 hat er verschiedene Artikel und Aufsätze rund um Creative Commons geschrieben. Last but not least ist er einer der Gründer des Cologne Commons-Festivals.

Weiter geht es mit dem VJ Lukas Höh, der wie Marco aus Köln stammt. Der Grafik-Designer wird seine Hauptbetätigungsfeld in der Auswahl der „Cover-Art des Monats“ und der Aufnahme von Video-Interviews finden.

Markus Scholz, der vierte im Bunde beschäftigt sich seit 2005 mit der Netlabel-Szene und betrebte zwei Labels, von denen das eine, Modularfield, rein auf Creative-Commons-Musik fixiert ist, während Technology Gap klassisch auf Vinyl veröffentlicht. Seit 2008 schreibt er Reviews für das Deephouse Soldiers Blog.

Abgerundet wird das Team mit Aleks „psycoded“ Janeski, einer der Hauptantriebsfedern der Kölner Free-Music-Szene. Er kann gleich mit drei Netlabels aufwarten: Akashic-Records, Zimmer-Records und Haushaltsware. Er ist als DJ-Produzent, Netlabel-Chef, Netlabel-Event-Organisator und Organisator von Radioshows aktiv.

Dass die fünf sich vor allem auf elektronische Musik konzentrieren ist kein Zufall. Als Urgesteine haben sie die Netlabel-Szene aus dem Tracker-Umfeld heranwachsen sehen - und dort wurde deutlich mehr elektronisches veröffentlicht.

Sie sehen es auch als wichtig an, ein wenig stärker zu filtern, denn bei der großen Vielfalt ist eine gewisse Unübersichtlichkeit, in der Szene nicht ausgeblieben. Viele großartige Künstler und Werke bleiben für die meisten unentdeckt. Dies zu ändern sehen sie auch ein wenig als ihre Mission an.

Wer immer brandaktuell erfahren will, was es an neuem auf der Seite gibt, folgt am besten @netlabelism bei twitter oder abonniert den RSS-Feed.

Zwei kleine datenschutztechnische Wermutstropfen gibt es bei dem Projekt anzumerken: Die Benutzer werden mit GoogleAnalytics getrackt und ein „Gefällt mir“-Button teil Facebook mit, wer sich gerade dort tummelt.

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