Eurovision Song Contest

Eurovision Song Contest - Ein Kampf der Kulturen?

Kampf der Kulturen... Hinter dieser verschwörerischen Aussage verbirgt sich nicht viel mehr als ein Kampf um die Kohle, ein schnöder Verdrängungswettbewerb. Die Musikindustrie scheint mit dem Eurovision Song Contest auch den europäischen Chauvinismus als Verkaufsstrategie für sich entdeckt zu haben und findet auffallenderweise gerade bei Deutschen und Schweden willige Vollstrecker. Weiterlesen »

Engelbert Humperdinck beim Eurovision Song Contest - I am in it to win it!

Gewonnen hat er schon. Und zwar die Aserbaidschaner, genauer, die Präsidentenfamilie, was in Aserbaidschan viel, wenn nicht sogar alles bedeutet.

Kurz nach seiner Nominierung durch die BBC am 01.03.2012 feierte „Humpster“ Freundschaft mit dem Schwiegersohn des Präsidenten, Emin Aghalarov, gut betuchter Popstar – und die britische BP feierte wahrscheinlich mit. Weiterlesen »

Aserbaidschan - Das Wesentliche am Eurovision Song Contest ist die Musik

Kurz-URL: http://mkzä.de/1565

Am liebsten beschäftige ich mich beim ESC mit den unscheinbaren Interpreten, meist musikalische "Handwerker", die im künstlichen Glamour der industriellen Konfektionsware leicht übersehen werden. Zu den Ländern mit Hochglanzprodukten gehört sicherlich auch Aserbaidschan, dass zwar erst seit 2008 dabei ist, aber in dieser kurzen Zeit alles erreicht hat:

2008 Platz 8
2009 Platz 3
2010 Platz 5 Weiterlesen »

ESC 2012: Der Helge Schneider des Balkans - Rambo Amadeus

Dusan Miljanic

Neben Engelbert und den russischen Babuschkas gehört auch Rambo Amadeus aus Montenegro dieses Jahr zu den nicht mehr ganz jungen, aber erfahrenen Musikern beim Eurovision Song Contest. Genau wie sein serbischer Kollege Zeljko Joksimovic hat auch er bei seiner Auftragsarbeit für den ESC die Hörgewohnheiten seiner Fans gut eingeschätzt. Nur werden Rambos Musikfans beim ESC rar sein. Weiterlesen »

Zeljko Joksimovic: Serbisch oder englisch - das ist hier die Frage [Update]

Für den Eurovision Song Contest 2012 hat Serbien bereits am 18.11.2011 einen ihrer besten Unterhaltungsmusiker, den ESC-Veteran Zeljko Joksimovic beauftragt, Serbien mit einem selbst geschriebenen Lied zu vertreten. Viele Infos bezüglich seines Musikstückes ließ Zeljko seitdem nicht durchsickern, und so warteten wir Fans am 10.03.2012 gespannt wie die Flitzbögen, als er in seiner Show seinen Beitrag erstmals präsentierte. Weiterlesen »

Standing Ovation für Buranowskije Babuschki aus Russland

Buranovskie Babushki

Zufällig und dennoch passend zum internationalen Weltfrauentag kürte Russland gestern ein äußerst putziges Sextett zu den russischen Vertreterinnen des Eurovision Song Contest 2012 in Baku.

Es sind dies die Buranowskije Babuschki - auf deutsch die Omas von Buranowo - mit ihrem Lied "Party for Everybody". Weiterlesen »

Frauenpower aus Slowenien beim ESC – Maja Keuc

Kurz-URL: http://mkzä.de/969
Maja Keuc - Foto: Dejan Nikolič

Neben Weissrussland und Albanien (ferner auch Zypern und Griechenland) lässt auch der slowenische Beitrag von Maja Keuc gerade noch die Herkunft erahnen. Im Gegensatz zum albanischen Stück, das den Hörer auf Abstand hält, fühle ich mich von der slowenischen Power-Ballade in den Bann gezogen. Das liegt vor allem an der wunderschönen Background-Musik vom Komponisten Matjaz Vlasic mit der nuancierten Instrumentierung und entfernten Anklängen an Zigeunermusik. Weiterlesen »

ESC 2011: Aurela Gace für Albanien - You Pay A Price To Be Yourself

Tendenziell werden die meisten der gesamten ESC-Beiträge musikalisch mehr und mehr zum anglo-amerikanischen Einheitsbrei. Aus dem Grunde möchte ich nach Weissrussland noch die Beiträge würdigen, die zumindest musikalisch ihre Herkunft gerade noch erahnen lassen, es steht nämlich zu befürchten, dass sie gerade deswegen kaum noch eine Chance auf eine gute Platzierung haben werden. Diesmal handelt es sich um den albanischen Beitrag „Feel The Passion“ von Aurela Gace. Weiterlesen »

ESC 2011: Gedenkminuten für die ausgeschiedenen Favoriten

Kurz-URL: http://mkzä.de/935

... denn dieses Jahr wird es wieder vielfach piefig. Auf Fanportalen liest man genauso wie schon im Vorjahr einstimmig Äußerungen über enttäuschte Erwartungen: Zu viele Musikstücke seien mittelmäßig, 1000x gehört. Erst recht stellen sich Zweifel ein, wenn man die Vorentscheidungen anderer Länder mitverfolgte. Weiterlesen »

Artikel

Projekte

Interviews

Informationen